Gib Einsatz und Quote ein und sieh sofort, was nach der deutschen Wettsteuer uebrig bleibt - fuer alle drei gaengigen Steuermodelle.
Der Anbieter zieht die 5 % vom Einsatz ab - gesetzt werden 95 % deines Betrags.
Steuerschuldner ist der lizenzierte Anbieter. Beispielrechnung - massgeblich sind die Konditionen des Anbieters.
Nur bei einem lizenzierten Anbieter gelten diese klaren Steuerregeln. Anbieter vergleichen →
Seit 2012 wird in Deutschland auf jede Sportwette eine Wettsteuer erhoben, seit dem Gluecksspielstaatsvertrag 2021 ist sie fester Bestandteil des regulierten Marktes. Der Steuersatz betraegt 5 Prozent, und die Bemessungsgrundlage ist der Wetteinsatz - nicht der Gewinn. Das heisst: Auf einen Einsatz von 10 Euro entfallen 50 Cent Steuer, ganz gleich, ob die Wette am Ende gewinnt oder verliert. Steuerschuldner gegenueber dem Finanzamt ist immer der lizenzierte Anbieter, nicht der Wettende.
Interessant wird es bei der Frage, wer die Steuer am Ende wirtschaftlich traegt. Denn obwohl der Anbieter sie abfuehrt, geben viele Buchmacher sie ganz oder teilweise an ihre Kunden weiter - und zwar auf unterschiedliche Weise. Genau deshalb lohnt der Vergleich, und genau das bildet unser Rechner mit drei Modellen ab.
1. Steuer vom Einsatz: Der Anbieter zieht die 5 Prozent direkt vom Einsatz ab. Von 10 Euro werden also nur 9,50 Euro tatsaechlich gesetzt und mit der Quote multipliziert. Bei einer Quote von 2,00 ergibt das 19,00 Euro Auszahlung statt 20,00 Euro. Dieses Modell ist weit verbreitet und transparent.
2. Steuer von der Auszahlung: Hier wird zunaechst die volle Bruttoquote berechnet und anschliessend die Steuer von der Auszahlung abgezogen. Das Ergebnis liegt in einer aehnlichen Groessenordnung, unterscheidet sich aber im Detail von Modell 1 - vor allem bei hohen Quoten.
3. Anbieter uebernimmt die Steuer: Einige Buchmacher werben ausdruecklich damit, die Wettsteuer selbst zu tragen. Dann wird dein voller Einsatz mit der Quote multipliziert und dir entsteht durch die Steuer kein Nachteil. Fuer dich als Wettende ist das die guenstigste Variante - sie ist aber nicht selbstverstaendlich und sollte immer geprueft werden.
Ueber viele Wetten hinweg summieren sich die 5 Prozent spuerbar. Wer regelmaessig wettet, sollte deshalb nicht nur auf Quoten und Angebot achten, sondern auch darauf, wie ein Anbieter mit der Wettsteuer umgeht. Ein Buchmacher mit minimal niedrigeren Quoten, der die Steuer uebernimmt, kann unterm Strich guenstiger sein als einer mit hohen Quoten, der die volle Steuer vom Einsatz abzieht.
Wichtig bleibt: Klare, nachvollziehbare Steuerregeln gibt es nur im lizenzierten Markt. Nur Anbieter mit gueltiger deutscher GGL-Lizenz weisen die Wettsteuer transparent aus und sind an die deutschen Vorgaben gebunden. Ob ein Buchmacher lizenziert ist, pruefst du in Sekunden im Lizenz-Checker; einen Ueberblick ueber alle erlaubten Anbieter bietet die GGL-Whitelist.